Frauenförderung und Familienfreundlichkeit vorantreiben: OB Link unterstützt Gleichstellungsbeauftragte

Derzeit arbeitet das Land NRW an einer Verschärfung des Landesgleichstellungsgesetzes. Dieses Gesetz gibt es seit 1999. Aber immer noch sind Frauen in Führungs- und Leitungspositionen (im öffentlichen Dienst) stark unterrepräsentiert und immer noch müssen die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark verbessert werden. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen, meint die Gleichstellungsbeauftragte Doris Freer: „Auch in Duisburg gibt es erhebliche Defizite in diesen Bereichen und daher wird intensiv an einer Verbesserung der Situation gearbeitet.“ Die Gleichstellungsbeauftragte hat diese Aspekte in die aktuelle politische Beschlusslage zur Entwicklung des Haushaltssanierungsplans eingebracht, die es nun umzusetzen gilt.

Dabei hat sie große Unterstützung von Oberbürgermeister Sören Link: „Mir ist es ein wichtiges Anliegen, die Frauen- und Familienfreundlichkeit unserer Stadt auf allen Ebenen zu forcieren. Dies ist ein gemeinsames Ziel von Doris Freer und mir. Wir haben vor, hier noch in diesem Jahr erste konkrete Maßnahmen und Umsetzungsschritte abzustimmen.“

Freer und Link einigten sich auf folgende erste konkrete Vorhaben:

  • Für alle Schlüsselpositionen in der Personalverwaltung wird künftig dieser Aspekt dezidiert in die Stellenausschreibung aufgenommen.
  • Innovative Ansätze für die Bereiche „Frauen in Führungs- und Leitungspositionen“ und „Familienfreundliche Stadtverwaltung“ werden entwickelt.
  • Im Zusammenhang der dringlich anstehenden Erarbeitung und Umsetzung des Haushaltssanierungsplans wird dieser Aspekt als Prüfkriterium herangezogen; dies gilt sowohl in Bezug auf die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes bzw. des Duisburger Frauenförderplans wie auch auf die Zielgruppen für die Dienstleistungen der Stadt für die Bevölkerung.

Doris Freer ist als Landessprecherin der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in die Erörterungen zum Landesgleichstellungsgesetz in NRW eingebunden. „Das ganze Thema liegt mir sehr am Herzen. Jetzt sehe ich sogar die Möglichkeit, dass es in Duisburg trotz knapper Finanzmittel mit Unterstützung des Oberbürgermeisters gelingen könnte, die Beteiligten für dieses Thema zu begeistern und im Interesse der gesamten Duisburger Bevölkerung durchzustarten.“

-Pressemitteilung der Stadt Duisburg, Referat für Kommunikation, vom 6. August 2012-

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