Ruhrgebiet trotzt seinen Herausforderungen – Bestandsaufnahme Strategie „Zukunft Ruhr 2030“

Kongress „Standortvorteil NRW: Industrie und Logistik – Partner mit Perspektiven“ in Dortmund / Initiativkreis Ruhr und Landesregierung ziehen positive Bilanz

Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Wer nach Lösungen für die Welt von morgen sucht, der muss ins Ruhrgebiet kommen und InnovationCity oder das EffizienzCluster Logistik besuchen. Der Industriestandort Ruhr ist gut aufgestellt und kann sich im globalen Wettbewerb der Regionen behaupten.“

Rund 400 Teilnehmer nutzten beim Kongress „Industrie und Logistik – Partner mit Perspektiven“ die Möglichkeit, mit den Spitzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die Herausforderungen des Ruhrgebiets sowie die bisherigen Ergebnisse im Rahmen der Strategie „Zukunft Ruhr 2030“ zu diskutieren. Ziel der Strategie ist es, das Ruhrgebiet in wichtigen Wirtschaftsbereichen zu einer Metropolregion zu entwickeln. Die Teilnehmer zogen eine überwiegend positive Zwischenbilanz zu den 2007 vom Initiativkreis definierten Leitthemen Energie, Werkstoffe und Logistik.

Der Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr, Erich Staake, der die Inhalte des Kongresses maßgeblich gestaltet hat, resümierte: „Es ist uns gelungen, in unseren Kompetenzfeldern Industrie und Logistik, in enger Verknüpfung mit den regionalen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, sichtbare Ergebnisse zu produzieren. Mit einer entsprechenden politischen Unterstützung scheinen die formulierten Zielsetzungen erreichbar und umsetzbar zu sein. Und darauf sollten wir uns konzentrieren.“

NRW-Wirtschaftsminister Duin hebt Bedeutung von Industrie und Logistik für die Region hervor
Der Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, wies in seiner Rede auf die enge Verknüpfung von Industrie und Logistik hin, die Wachstumstreiber und Beschäftigungsgaranten für den Standort NRW darstellen. Für Minister Duin zeigte der Kongress, wie ambitioniert und innovativ die einzelnen Branchen Energie, Werkstoffe und Logistik zusammenarbeiten: „Ob bei der Bewältigung der Energiewende, einer nachhaltigen Stadtentwicklung oder der Fokussierung auf eine innovative Industrie mit Zukunft: Mit der Strategie „Zukunft Ruhr 2030“ hat der Initiativkreis Ruhr das Ruhrgebiet zum Pionierland gemacht.“

Industrienahe Logistik als Motor des Strukturwandels
Der Standortvorteil NRWs beruht nicht nur auf der zentralen geografischen Lage und der hohen Bevölkerungs- und Konsumentendichte. Durch seine gute Infrastruktur und die Vernetzung der industriellen Kerne mit einer hocheffizienten Logistik ist NRW, und insbesondere das Ruhrgebiet, einer der führenden Logistikstandorte Deutschlands. Der Duisburger Hafen beispielsweise weiß diese Strukturen optimal zu nutzen und etabliert sich inzwischen auch als Logistikknotenpunkt der Automobilindustrie. Der Moderator des Initiativkreises Ruhr, Bodo Hombach, betonte: „Die Automobillogistik ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass Industrie und Logistik zusammengehören. Der Automobilbau ist stärkste Wirtschaftssparte unseres Landes. Von der Effizienz der Logistik an der Ruhr profitiert die ganze Region. Kaum eine andere Region verfügt über vergleichbares Potenzial in dieser Branche.“

Deutschlands größte Industrieregion auf dem Weg zum Innovationsstandort
Die Schwerpunktsetzung auf die Leitthemen Energie, Werkstoffe und Logistik folgt der Logik, dass sie an den vorhandenen wirtschaftlichen Stärken des Ruhrgebiets anknüpfen. In Zusammenarbeit mit den erstklassigen Forschungseinrichtungen will die Region eine internationale Spitzenposition erreichen. Erste Erfolge sind bereits vorzuweisen. Mit InnovationCity Ruhr wurde etwa die energieeffizienteste Tankstelle Deutschlands entwickelt, die über 50 Prozent an Energie einspart. Im Bereich Werkstoffe hat sich das Materialforschungs­institut ICAMS (Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation) als Vorbild für Kooperationen zwischen Unternehmen und Universitäten etabliert. Im Rahmen des EffizienzClusters LogistikRuhr wurde in einem von über 30 Projekten eine „Urban Business Navigation“ entwickelt, die eine bedarfsgerechte Navigationssoftware für den Lkw-Verkehr darstellt.

„Das Fundament für Wachstum ist die enge Vernetzung von Industrie und Logistik. Diese Kernbereiche haben wir im Jahr 2007 in der Vision „Zukunft Ruhr 2030“ definiert. Wir stellen uns damit dem globalen Wettbewerb der Metropolen – und der Erfolg gibt uns Recht. In Zeiten globaler Finanzkrisen hat sich unser Industriestandort Ruhr robust behauptet. Unser Weg ist richtig, und wir gehen ihn zuversichtlich und entschlossen weiter“, so der künftige Moderator des Initiativkreises Ruhr Dr. Klaus Engel.

– Pressemitteilung des Initiativkreises Ruhr –

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