21. Ruhrorter Hafenfest: Programm für Jung und Alt lockt nach Duisburg

Fünf Tage „Party pur an Rhein und Ruhr“
Insgesamt über fünf Tage – vom 14. bis zum 18. August – geht das Hafenfest in Duisburgs Hafenstadtteil Ruhrort in diesem Jahr. Höhepunkt ist das musiksynchrone Höhenfeuerwerk auf der Ruhrorter Rheinbrücke nach Homberg (Friedrich-Ebert-Brücke) am Freitagabend. Ab 23 Uhr entzünden die Ruhrorter zur Musik von Radio Duisburg das größte Pyro-Spektakel am Niederrhein. Drum herum hat der Verein „Ruhrorter Hafenfest“ in Kooperation mit vielen Akteuren im Stadtteil ein vielfältiges Programm für unterschiedlichste Interessen zusammengestellt.

Der Vorstand der Ruhrorter Hafenfest e. V., Rudi Gande, Bernhard Weber, Walter Pavenstedt und Peter Baasen (v. l.), stellte nun das Programm zum 21. Ruhrorter Hafenfest bei einem Pressetermin im Binnenschifffahrtsmuseum im Detail vor. Foto: Petra Grünendahl.

Der Vorstand der Ruhrorter Hafenfest e. V., Rudi Gande, Bernhard Weber, Walter Pavenstedt und Peter Baasen (v. l.), stellte nun das Programm zum 21. Ruhrorter Hafenfest bei einem Pressetermin im Binnenschifffahrtsmuseum im Detail vor. Foto: Petra Grünendahl.

Das 21. Ruhrorter Hafenfest bietet mit seiner bunten Mischung aus attraktiven Bühnenprogrammen, Handwerkermarkt, Fischmarkt, Infoständen und vielfältigen Besichtigungsmöglichkeiten und Aktivitäten im Stadtteil einen Besuchermagneten für Jung und Alt. Auch in diesem Jahr wird das Hafenfest Publikum weit über Ruhrort und Duisburg hinaus an die Schnittstelle von Rhein und Ruhr locken. Seit vielen Jahren ein fester Bestandteil ist das Schützenfest mit Festzelt und großer Kirmes auf der Mühlenweide. Neuere Attraktionen wie der Kunst- und Kulturmarkt im Zentrum des Hafenstadtteils auf dem Neumarkt (Samstagabend ab 18 Uhr Familienaktionen, Bühnenshow und Lichtermeer, Sonntag 11 – 18 Uhr Künstler und Programm) bzw. das Kinderfest am Binnenschifffahrtsmuseum (Samstag, 14 bis 18 Uhr, Sonntag, 12 bis 18 Uhr, mehr Infos und der Flyer hier …) haben sich in den letzten Jahren etabliert.

„Gerade am Tag der Eröffnung hatten wir ein besonders stressiges Programm, bei dem wir uns nur unzureichend um unsere Gäste und Sponsoren kümmern konnten“, erklärte Walter Pavenstedt, Vorsitzender des Hafenfest-Vereins, die Verlängerung. Nach der Begehung des Festgeländes wird immer noch Zeit benötigt für eventuelle Nachbesserungen – speziell solche für das Feuerwerk. Sowohl die Begehung als auch die offizielle Eröffnung ab 17 Uhr mit Gottesdienst und Flötenchor finden nun am Donnerstag, 14. August, statt. Danach ist dann Zeit, sich mit Gästen auszutauschen. Wie gehabt startet das eigentliche Programm dann am Freitag, 15. August, ab 15 Uhr.

Engagierte Ruhrorter bringen sich ein

Impressionen vom Hafenfest 2012. Fotos: Petra Grünendahl.

Impressionen vom Hafenfest 2012. Fotos: Petra Grünendahl.

Besichtigungsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel im Privatmuseum der Firma Haniel, im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, auf den Museumsschiffen im Hafenmund, in der Kirche St. Maximilian an der Fabrikstraße oder im Radio-Museum Bergiusstraße sowie in den offenen Ateliers des Kreativquartiers. Außerdem hat das Binnenschifffahrtsmuseum zwei weitere Schiffe nach Ruhrort geholt: die Peniche „Willi“ (aus der Schweiz), die die Steine für die Mauern des Rhein-Herne-Kanals ins Ruhrgebiet brachte, sowie das Museumsschiff „Ostara“ aus Henrichenburg mit einer Wanderausstellung zum Rhein-Herne-Kanal, der in diesem Jahr seinen 100-jährigen Geburtstag feiert. Überwiegend ist bei diesen Besichtigungen freier Eintritt, aber nicht überall. Im offiziellen Programm-Flyer zum Hafenfest (Download hier, liegt demnächst in Ruhrorter Geschäften aus und z. B. im Visitorcenter im Citypalais) sollte dies aber bei den jeweiligen Programmpunkten vermerkt sein. Hafenrundfahrten der Ruhrorter Personenschifffahrt, der Duisburger Hafenrundfahrtsgesellschaft, mit Dampfbooten, mit dem Bus (Schwerpunkt: logport I) oder im Ruhrorter Yachtclub möglich. Letztere bieten über das ganze Wochenende den „Tag der Offenen Tür“ und eine Fachberatung rund um den Wassersport an. Programminformationen gibt es vor Ort am Infostand des Hafenfest-Vereins an der Dammstraße (Schifferbörse). Dort ist auch der Anlaufpunkt für diverse Aktivitäten und Besichtigungstouren.

Impressionen vom Hafenfest 2012. Fotos: Petra Grünendahl.

Impressionen vom Hafenfest 2012. Fotos: Petra Grünendahl.

Gleich vier Bühnen wird es beim großen Stadtteilfest geben, die Bühne im Festzelt der Schützen (mit Bürgerball und Krönungsball) ist da noch gar nicht mitgezählt. Hauptbühne ist die Haniel-Bühne an der Schifferbörse. Inklusive Gottesdienst und der Eröffnung bis hin zu Ruth & the Boys ist hier schon am Donnertag ab 17 Uhr vier Stunden Programm angesagt. Die anderen Bühnen steigen erst Freitag (Imperial-Bühne am Eisenbahnhafen und die „duisport lounge“-Bühne am Richard-Hindorf-Platz) oder Samstag (Kulturmarkt-Bühne auf dem Neumarkt) in das Programm ein. Musikalische Highlights sind u. a. Anja Lerch, Blues Brothers & Sweet Sisters, die Coverbands The Secret und Beatpakk, die Reeperboys sowie die Tina-Turner-Show “The Best”. Weitere Attraktionen sind das Drachenbootfestival im Hafenmund am Samstag sowie der traditionelle Schiffskorso von über 20 Passagierschiffen zum Feuerwerk. Die von den Stadtwerken gesponserte Beleuchtung der Mercatorinsel über eine Länge von 400 Metern zählt in der Dunkelheit – neben dem Ruhrorter Lichtermeer auf dem Neumarkt – zu den optischen Highlights.

Ruhrorter Firmen engagieren sich

Impressionen vom Hafenfest 2012. Fotos: Petra Grünendahl.

Impressionen vom Hafenfest 2012. Fotos: Petra Grünendahl.

Zahlreiche Sponsoren helfen dem Hafenfest-Verein schon seit vielen Jahren, das große Stadtteilfest zu finanzieren. Nachdem seit 2010 genauer hingeguckt wird und Auflagen verschärft worden waren, musste jedes Jahr ein zusätzliche Treppe von der Dammstraße hinunter zur Mühlenweide aufgebaut werden. Oder vielmehr: Als Fluchtweg hinauf. Das trieb die Kosten fürs Hafenfest Jahr für Jahr zusätzlich in die Höhe (10.000 bis 11.000 Euro jedes Jahr), so dass die Verantwortlichen nun Nägel mit Köpfen gemacht haben. Eine feste Treppe führt künftig von der Dammstraße hinunter zur Mühlenweide – nicht nur zum Hafenfest. Sie ist das ganze Jahr über für Besucher der Mühlenweide begehbar und damit ein Gewinn für Ruhrort, die Stadt Duisburg und die Allgemeinheit. Dafür hat der Verein einen Kredit aufgenommen, der in den nächsten Jahren abgezahlt werden muss. „Wir würden uns hier über zusätzliche Sponsoren freuen, die uns helfen, den Kredit schneller abzuzahlen“, so Walter Pavenstedt. Immerhin hat der Ruhrorter und der Ruhrort-Besucher künftig das ganze Jahr etwas von dieser Treppe.

Weitere Informationen und ab Anfang August dann hoffentlich auch den Programm-Flyer gibt es unter www.ruhrorter-hafenfest.de.

Einschränkungen für den Verkehr am Freitag, 15. August
Ab 18 Uhr sind am Freitag alle Zufahrten nach Ruhrort hinein nur noch von Anwohnern nach Nachweis zur Einfahrt frei (Ringsperrung). Allen anderen Besucher des Hafenfestes müssen sich auch in den nächsten Tagen drum herum und weiter weg ihren Parkplätze suchen.
Die Friedrich-Ebert-Rheinbrücke wird am Freitag von ca. 21.30 Uhr bis ca. 45 Minuten nach dem Feuerwerk (Abkühlphase) komplett gesperrt – auch für Fußgänger. Bis diese dann nach dem Feuerwerk in Massen über die Brücke abgefertigt worden sind, dauert es für die Autofahrer erfahrungsgemäß ca. weitere 30 Minuten, bis sie die Brücke wieder passieren können.
Freie Parkplätze dürften vor allem zwischen Freitag und Sonntag rar gesät sein. Wer kein Risiko eingehen wolle, solle auf öffentliche Verkehrmittel umsteigen, raten die Organisatoren.

Ruhrorter Hafenfest mit Programm für Jung und Alt
Das viertägige Hafen-Fest im Ruhrorter Hafen in Düsburg (Dbg) bietet Highlights am laufenden Band. Das Hafenfestival ist eines der größten Hafenfeste, Märkte und Kirmesveranstaltungen an Rhein und Ruhr in NRW, nicht nur, was die Besucherzahlen betrifft. Man rechnet mit einer Besucherzahl von über hunderttausend Gästen, die teilweise den Aufenthalt in Duisburg mit Übernachtung gebucht haben. Neben dem Event-Feuerwerk Ruhrort in Flamme zur Eröffnungsfeier am Freitagabend, das auch ein eindrucksvolles Motiv für schöne Hafenfotos darstellt, wird zu diesem Duisburger Feste ein umfangreiches Kultur-, Bühnenprogramm und Unterhaltungsprogramm mit zahlreichen Aktivitäten geboten. An allen vier Tagen der wohl bekanntesten Hafenkirmes im Ruhrgebiet laden zahlreiche historische und moderne Fahrgeschäfte im Hafengebiet Kinder und Erwachsene zu der einen oder anderen Rundfahrt bei der Kirmes ein.

© 2014 Petra Grünendahl (Text und Fotos)

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Über Petra Grünendahl

"Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;-)" . . . . . . . . . . . . Freie Journalistin aus Duisburg (Ruhrgebiet, Deutschland). . . . . . . . . . . . . . . . . IN*TEAM Redaktionsbüro Duisburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auto-Testberichte, Verkehrssicherheit, Binnenschifffahrt & Logistik, . . . . . . . Wirtschaft & Verbraucherthemen und vieles mehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, Strategien & Konzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Foto: Petra Grünendahl)
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