ThyssenKrupp Steel Europe in Duisburg setzt auf Modernisierungen: Investitionen in Anlagen stärken die Produktionsstandorte

ThyssenKrupp Steel Europe invstiert in Duisburg viel Geld in die Modernisierung seiner Anlagen. Foto: TKSE.

ThyssenKrupp Steel Europe invstiert in Duisburg viel Geld in die Modernisierung seiner Anlagen. Foto: TKSE.

Zur kontinuierlichen Sicherung der technologischen Basis und der Produktionsstandorte investiert ThyssenKrupp Steel Europe in die Modernisierung des Anlagenbestands. Neben Investitionen in Großprojekte führt Deutschlands größter Stahlhersteller eine Vielzahl an stetigen Verbesserungsmaßnahmen durch. Die dafür aufgewendeten Investitionen der Business Area Steel Europe liegen Jahr für Jahr zwischen 400 und 500 Millionen Euro. In den vergangenen drei Geschäftsjahren beliefen sich die Investitionsauszahlungen auf insgesamt rund 1,35 Milliarden Euro. „Das sind Aufwendungen, die wir leisten müssen, um unsere Anlagen auf dem neuesten technischen Stand zu halten. So können wir im Wettbewerb unsere Position als einer der führenden Flachstahlhersteller behaupten. Wir sichern dadurch Arbeitsplätze und ganze Werkstandorte“, sagt Produktions-Vorstand Dr. Herbert Eichelkraut. Das Unternehmen diene zudem als wichtiger Werkstofflieferant für andere deutsche Industriebranchen, betont er. Darüber hinaus würden Zulieferer und Anlagenbauer von den Aufträgen profitieren.

Jetzt ist das Großaggregat Hochofen 2 in Schwelgern an der Reihe: ThyssenKrupp Steel Europe invstiert in Duisburg viel Geld in die Modernisierung seiner Anlagen. Foto: TKSE.

Jetzt ist das Großaggregat Hochofen 2 in Schwelgern an der Reihe: ThyssenKrupp Steel Europe invstiert in Duisburg viel Geld in die Modernisierung seiner Anlagen. Foto: TKSE.

Verbunden mit den Modernisierungsmaßnahmen setzt ThyssenKrupp Steel Europe wesentliche Großprojekte um, die sich über mehrere Jahre erstrecken. So hat das Unternehmen vor zwei Jahren eine zusätzliche Entstaubungsanlage für seine Sinterbänder im Werkbereich Duisburg-Schwelgern in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr begann die Neuzustellung von Hochofen 9. Beide Modernisierungsmaßnahmen kosteten den Flachstahlhersteller insgesamt etwa 60 Millionen Euro.

tkse_hochofen_2_infografik2Allein die seit vergangenem Jahr laufenden Großprojekte am Standort Duisburg haben einen Gesamtumfang von rund 600 Millionen Euro. Darunter fallen die Modernisierungen der Warmbandwerke 1 und 2, mit denen das Unternehmen seine technologisch führende Position bei hochwertigem Qualitätsflachstahl ausbaut. Neben verbesserten Prozessabläufen konnten im Warmbandwerk 1 auch die Energieeffizienz der Anlage erhöht und der CO2-Ausstoß verringert werden. Die Ertüchtigung des Warmbandwerks 2 in Duisburg-Beeckerwerth wird in diesem Jahr fortgesetzt. Zudem hat das Unternehmen die Konverter 1 und 2 im Oxygenstahlwerk in Duisburg-Bruckhausen erneuert. Sie bilden die Basis für die Stahlherstellung am Standort.

Neuzustellung des Hochofens 2 in Schwelgern: Hochspezialisierte Fachkräfte mauern das Innere mit feuerfesten Steinen neu aus. Foto: TKSE.

Neuzustellung des Hochofens 2 in Schwelgern: Hochspezialisierte Fachkräfte mauern das Innere mit feuerfesten Steinen neu aus. Foto: TKSE.

Mit den Modernisierungsmaßnahmen erhöht ThyssenKrupp Steel Europe weiter die Qualität der Produkte, um mit den stark ansteigenden Qualitätsansprüchen, wie beispielsweise bei höherfesten Stählen für die Automobilindustrie, Schritt zu halten. Aktueller Schwerpunkt ist die Neuzustellung des Hochofens 2 in Duisburg-Schwelgern. Nach 21 Jahren Ofenreise wird der größte Hochofen Europas modernisiert. Die Neuzustellung ist mit erheblichen Investitionsmitteln verbunden: Insgesamt wendet ThyssenKrupp Steel Europe mehr als 200 Millionen Euro inklusive Demontage, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten auf, um das Aggregat rundum auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Parallel zur Neuzustellung wird die Stranggießanlage im Oxygenstahlwerk Duisburg-Beeckerwerth modernisiert. Auch bei den Tochtergesellschaften wurde umfangreich modernisiert, wie zuletzt die Mittelbandstraße bei Hoesch Hohenlimburg. Mit insgesamt 30 Millionen Euro wurde die Anlage in zwei Ausbaustufen umgebaut.

Der Hochofen 2 in Schwelgern muss nach 20 Jahren "Ofenreise" (so bezeichnet man die Betriebszeit des Aggregats) neu zugestellt werden. Foto: TKSE.

Der Hochofen 2 in Schwelgern muss nach 20 Jahren „Ofenreise“ (so bezeichnet man die Betriebszeit des Aggregats) neu zugestellt werden. Foto: TKSE.

„Die Maßnahmen zeigen einmal mehr, dass wir auf die Zukunftsfähigkeit der Standorte setzen. Mit unseren Mitarbeitern und dem integrierten Hüttenwerk sind wir nach wie vor einer der produktivsten und effizientesten Stahlstandorte weltweit. Damit das so bleibt, müssen wir stetig investieren“, betont Dr. Eichelkraut. Dabei setzt ThyssenKrupp Steel Europe neben den notwendigen Erhaltungsmaßnahmen vor allem auf Investitionen, mit deren Hilfe eine Differenzierung durch innovative Produkte und intelligente Lösungen erfolgt. Auf Grund umfangreicher Marktanalysen hatte das Unternehmen mit seinem Optimierungsprogramm zur Effizienzsteigerung u. a. attraktive Kunden- und Anwendungssegmente identifiziert, die vielversprechende Wachstumschancen bieten. In diese Bereiche wird jetzt gezielt investiert, um die in den nächsten Jahren angestrebten Geschäftsergebnisse zu erreichen.

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– Presseinformation der ThyssenKrupp Steel Europe AG –

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Über Petra Grünendahl

"Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;-)" . . . . . . . . . . . . Freie Journalistin aus Duisburg (Ruhrgebiet, Deutschland). . . . . . . . . . . . . . . . . IN*TEAM Redaktionsbüro Duisburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auto-Testberichte, Verkehrssicherheit, Binnenschifffahrt & Logistik, . . . . . . . Wirtschaft & Verbraucherthemen und vieles mehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, Strategien & Konzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (Foto: Petra Grünendahl)
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