DGB Duisburg: Asyl ist ein Grundrecht

DGB NiederrheinFlüchtlinge in unserer Stadt willkommen heißen

„Wir werden Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Not fliehen müssen, bei uns willkommen heißen“, erklärt die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Duisburg, Angelika Wagner. „Man darf nicht vergessen, dass diese die schrecklichen Strapazen der Flucht nicht leichtfertig auf sich genommen haben. Sehen wir doch tagtäglich schreckliche Bilder aus Kriegs- und Krisenregionen. Deswegen ist es umso wichtiger, Flüchtlingen mit einer gesunden Neugier und Offenheit statt mit Vorurteilen zu begegnen. Die Bilder, die jetzt nach den Tumulten in Neumühl zu sehen waren, erschrecken mich. Wir müssen Menschen, die bei uns Schutz suchen, die ihre Heimat verlassen und oft auch Verwandte zurücklassen mussten, positiv aufnehmen. Dass wir Duisburgerinnen und Duisburger das können, haben wir schon häufig bewiesen. Viele Menschen und Institutionen wie Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Vereine und Gewerkschaften werden das wieder tun. Sich einsetzen für ein friedliches Zusammenleben, für ein tolerantes Miteinander in unserer Stadt.“

Für den DGB ist wichtig, dass die Flüchtlinge in einer offenen und freundlichen Atmosphäre empfangen werden. Der DGB ist Partner im Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, das sich gegen rechte Gewalt und rassistische Einstellungen richtet. Hierzu passe jedoch kein Klima der Angst vor Einwanderung und keine Stimmungsmache. Es müssten nun die vielfältigen guten Beispiele von Willkommenskultur, die es in Duisburg bereits gebe, ausgebaut und intensiviert werden.

„Deswegen richtet sich auch der nächste Duisburger Preis für Toleranz und Zivilcourage in diesem Jahr an Menschen, die sich besonders für asylsuchende Menschen in unserer Stadt einsetzen. Sehr viele Duisburgerinnen und Duisburger engagieren sich bereits für die Aufnahme von Flüchtlingen.“ darauf weist Angelika Wagner weiter hin. „Spielzeuge, Kleidung, Möbel werden gespendet und Unterstützungsangebote vor Ort in den Unterkünften gemacht. Das ist Duisburg. Nicht zugereiste Rechte aus anderen Städten, die hier versuchen, mit ihren populistischen Parolen Gehör zu finden und Sorgen und Nöte von Menschen auszunutzen“.

„Wir Unterzeichenrinnen und Unterzeichner stehen für ein friedliches, tolerantes Miteinander aller Menschen in Neumühl“ – der DGB erinnert daran, dass so die „Neumühler Erklärung“ beginnt, die im letzten Jahr von vielen Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet wurde. Seitdem setzten sich viele aktiv dafür ein, Vorurteile abzubauen und Maßnahmen zu entwickeln, die Flüchtlingen helfen hier Fuß zu fassen. Es gebe bereits beachtliche Beispiele bürgerschaftlichen Engagements. Diese verdienten Beachtung und sollten ausgebaut werden.“

– Pressemeldung des DGB Niederrhein –

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Eine Antwort zu DGB Duisburg: Asyl ist ein Grundrecht

  1. DGB Duisburg: „Das ist Duisburg. Nicht zugereiste Rechte aus anderen Städten, die hier versuchen, mit ihren populistischen Parolen Gehör zu finden und Sorgen und Nöte von Menschen auszunutzen“.

    Die Rassisten wohnen in dem Stadtteil, den wir bald NEUMÜLL nennen. Zugereiste Rechte aus anderen Städten? Indem wir uns in Duisburg was vormachen, betreiben wir nur Selbstbetrug anstatt genau hinzuschauen. Allein 15 Stadtratskandidat*innen von PRO NRW wohnen in Neumühl, wo PRO NRW mit fast zehn Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft bei der Kommunalwahl wurde. Parolen wie “Kein Asyl in Neumühl” der Anwohner erinnern an Pogromstimmung.

    Damit nicht “brave Anwohner” in einen Topf geworfen werden mit Deppen am rechten Rand, könnte die Antifa vor die Fascho Häuser scheißen, so das die Neumüller riechen können, wo es stinkt. Möglicherweise funktioniert ja bei einigen Neumüllern noch das Riechorgan.

    BI Duisburg gegen Rechts
    Jürgen Rohn (Sprecher)

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