OB Sören Link bedankt sich bei den Sponsoren der neuen Gedenktafel für die Opfer des Loveparade-Unglücks

ThyssenKrupp Steel Europe und HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann stiften Stahltafel zum Gedenken an die Opfer der Loveparade 2010. Foto: Andreas Sadrina.

ThyssenKrupp Steel Europe und HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann stiften Stahltafel zum Gedenken an die Opfer der Loveparade 2010. Foto: Andreas Sadrina.

Anlässlich des 5. Jahrestages des Loveparade-Unglücks wurde die Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel durch eine Gedenkplatte, die der Duisburger Stahlkonzern ThyssenKrupp Steel Europe heute vor Ort anbringen ließ, nun endgültig fertiggestellt. Oberbürgermeister Sören Link drückte seine große Freude darüber aus, dass durch die Gedenktafel eine angemessene und würdige Form des Gedenkens an die Opfer des tragischen Unglücks vom 24. Juli 2010 gefunden wurde.

Der Duisburger Stahlkonzern ThyssenKrupp Steel Europe unterstützt gemeinsam mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann das Gedenken mit der Realisierung der künstlerisch gestalteten Stahlplatte. Das Denkmal ist den 21 verstorbenen Opfern sowie den vielen Betroffenen des 24. Juli 2010 gewidmet und soll an das schreckliche Ereignis erinnern.

ThyssenKrupp Steel Europe und HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann stiften Stahltafel zum Gedenken an die Opfer der Loveparade 2010. Foto: Andreas Sadrina.

ThyssenKrupp Steel Europe und HKM Hüttenwerke Krupp Mannesmann stiften Stahltafel zum Gedenken an die Opfer der Loveparade 2010. Foto: Andreas Sadrina.

Die Idee stammt von den Angehörigen der Verstorbenen und wurde gestalterisch vom Duisburger Künstler Rüdiger R. Lorenzo Eichholtz umgesetzt. Das Denkmal, welches nicht nur von ThyssenKrupp Steel Europe und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann gesponsert, sondern auch selbst angefertigt wurde, besteht aus zwei Stahlplatten, die an der Wand und am Boden der Gedenkstätte angebracht sind. Es enthält den Satz „Liebe hört niemals auf“ in den jeweiligen Muttersprachen der Opfer. Darüber hinaus sind 21 Flächen für Tafeln vorgesehen, welche die Angehörigen individuell gestalten können und dem Denkmal so eine sehr persönliche Note verleihen.

Oberbürgermeister Sören Link, Foto: Petra Grünendahl.

Oberbürgermeister Sören Link, Foto: Petra Grünendahl.

Oberbürgermeister Sören Link dankte den Sponsoren für diesen Beitrag zur Gestaltung der Gedenkstätte am Ort der Katastrophe. Die Gedenkplatte wird den Angehörigen am diesjährigen Jahrestag durch den Oberbürgermeister und Ombudsmann Jürgen Widera vorgestellt.

– Pressemeldung der Stadt Duisburg –
Fotos: Andreas Sadrina (2), Petra Grünendahl (1)

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7 Antworten zu OB Sören Link bedankt sich bei den Sponsoren der neuen Gedenktafel für die Opfer des Loveparade-Unglücks

  1. Dagmar Baumgärtner schreibt:

    Leider wurden die Verantwortlichen bis heute nicht verurteilt.
    Herr Sauerland hat übrigens damit gar nichts zu tun.
    Er hat gegen diese Aktion gestimmt wie auch einige andere.
    wie auch der WDR, der für seine hervorragende Recherche bekannt ist,
    herausgefunden hat..

  2. Petra Grünendahl schreibt:

    Entschuldigen Sie bitte, Frau Baumgärtner, von welcher „Recherche“ reden Sie?
    Adolf Sauerland durfte beim WDR seine Sicht der Dinge verbreiten, mehr nicht!
    Die von Sauerland präsentierte Darstellung stimmt nur in keinster Weise damit überein, was hier in Duisburg seinerzeit wahrgenommen wurde.

    Niemand sich so vehement für die Loveparade eingesetzt wie Sauerland: Er hat sich hier in der Stadt immer als die treibende Kraft dargestellt – auch und insbesondere, als es um die Gewinnung von Sponsoren für diese Veranstaltung ging … [Die sich dann im Nachhinein als städtische Tochterunternehmen heraussstellten. Ein Schelm, wer … 😉 ].

    Adolf Sauerland hat NIE gegen die Veranstaltung der Loveparade gestimmt und war in der Öffentlichkeit IMMER eindeutig identifizierbar als Befürworter und massiv treibende Kraft!

    • Beobachter schreibt:

      >>Keine Anhaltspunkte, dass Sauerland selbst Einfluss auf fehlerhafte Planung oder Erteilung der Genehmigung genommen hat<<

      Die Staatsanwaltschaft Duisburg vermerkt hierzu ausdrücklich in ihrer Pressekonferenz Zitat: „Es besteht kein Grund, Ermittlungen gegen weitere Personen einzuleiten. Dies betrifft insbesondere den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Duisburg und den Geschäftsführer der Veranstalterin. Es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass sie selbst Einfluss auf die fehlerhafte Planung oder die Erteilung der rechtswidrigen Genehmigung genommen haben.“

      Und wie standen Sören Link und Ralf Jäger zur Loveparade 2010?

      „Sören Link: Wir haben nie gesagt, die SPD will die Love Parade nicht. Wir haben gesagt, wir wollen nicht, dass die Love Parade mit Steuermittel finanziert wird. Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag… eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party! Sie sollte eben auch wie jede andere Party finanziert werden, nämlich durch private Gelder und Sponsoren.“
      Quelle: Xtranews

      „Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei professionell auf… die Love-Parade vorbereitet – Innen- und Kommunalminister Jäger: Wir wünschen den Menschen ein sicheres Fest in Duisburg
      Pressemitteilungen | 23.07.2010
      Mehr als 2.000 Polizistinnen und Polizisten, rund 2.000 Sanitäter und Ärzte und über 300 Feuerwehrleute sind am morgigen Samstag für die Love-Parade in Duisburg im Einsatz. „Alle sind hoch motiviert und haben sich professionell vorbereitet“, sagte Innen- und Kommunalminister Ralf Jäger heute (23. Juli) in Düsseldorf. Die Stadt Duisburg und der Veranstalter erwarten mehrere hunderttausend Besucher.Bei Bedarf steht weitere schnelle und koordinierte Hilfe zur Verfügung. Dazu sind landesweit im Rahmen der überörtlichen Hilfe rund 1.000 Behandlungs- und Betreuungskräfte und 500 Feuerwehrleute in Bereitschaft. „Damit sind wir in der Lage, schnell zu helfen und den bestmöglichen Schutz für die Menschen zu gewährleisten“, stellte Jäger fest. „Wir wünschen, dass die vielen Besucher dieses Events unbeschwert feiern können.“

      • Petra Grünendahl schreibt:

        Was diese Polemik gegen Oberbürgermeister Sören Link und NRW-Innenminister Ralf Jäger an dieser Stelle soll, ist mir ein Rätsel.

        Weder gegen Sauerland noch gegen Link oder Jäger wurde ermittelt, weil kein Anfangsverdacht gegen sie vorlag. Es hat Ermittlungen gegeben und gegen einen Teil der Beschuldigten ist Anklage erhoben worden. Da das Landgericht in der Klageschrift inklusive Klagebegründung nicht ausreichende Belege dafür fand, irgend jemanden strafrechtlich zur Verantwortung ziehen und verurteilen zu können, hat es das Verfahren nicht eröffnet.

        Warum Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene oder wer auch immer unbedingt einen Freispruch für irgendwelche „Angeklagten“ brauchen, um mit der Loveparade abschließen zu können, ist mir ein Rätsel.

        • Archivar schreibt:

          Polemik gegen Sören Link und Ralf Jäger? Mit ausschließlich ihren Zitaten? Die Wertung „Niemand (hat) sich so vehement für die Loveparade eingesetzt wie Sauerland“, ist mit diesen Zitaten von Link und Jäger widerlegt. Dass der gesamte Rat für die Loveparade gestimmt hat, sei nur am Rande erwähnt. Und man will angeblich Freisprüche, um mit der Loveparade abschließen zu können? Nicht ernsthaft, oder? Deshalb hat man Sauerland auch mit Galgen und Scheiterhaufen dargestellt, hat eine „Lex Sauerland“ geschaffen, um einen Sündenbock unter einem Freudenfeuerwerk aus dem Rathaus zu jagen? Die gleichen Hetzer stimmen heutzutage übrigens ihre Hassgesänge auf Link und Jäger ein.

          • Petra Grünendahl schreibt:

            Und was hat dem jetzt mit dem Lob für die „tolle Recherche“ des WDR zu tun, die lediglich Sauerland ein Podium geboten haben zu deklarieren, er sei ja immer gegen die Loveparade gewesen?

            • Archivar schreibt:

              Der WDR hatte in seinem Bericht dargestellt, wie die heutigen Lebensumstände des Adolf Sauerland aussehen. „Dem WDR Fernsehen und dem ZEITmagazin sagt Sauerland, dass er nach der Katastrophe 2010 in Duisburg, in seinem Bestreben, keine juristischen Fehler zu machen, „das Mitgefühl für die Angehörigen“ vergessen habe.“. „Wahrscheinlich hätte ich viel früher auf die Opfer zugehen müssen“, so Sauerland im WDR Bericht. Ich finde auch, dass da eine gute journalistische Arbeit des WDR vorliegt, dieses Bekenntnis dem Adolf Sauerland zu entlocken.

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