Jugendamt ruft Akteure zur Teilnahme am neuen Toleranz-Programm auf

„Demokratie Leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ heißt das neue Bundesprogramm für das sich das Jugendamt erfolgreich beworben hat. Der jetzt eingegangene positive Bescheid bestätigt die jährliche Fördersumme in Höhe von 20.000 Euro. Das auf fünf Jahre angelegte Bundesprogramm fördert ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene.

In den verbleibenden Monaten dieses Jahres werden zunächst erste Schritte zum Aufbau einer „Partnerschaft für Demokratie“ umgesetzt. Im Rahmen des Aktions- und Initiativfonds steht die volle Summe für öffentlichkeitswirksame Einzelprojekte zur Verfügung.

Jugendamtsleiter Holger Pethke wendet sich direkt an die Akteure: „Mit den finanziellen Mitteln können wir jetzt wieder Vereine, Projekte und Initiativen unterstützen, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie zum Beispiel Rassismus und Antisemitismus arbeiten. Da wir in diesem Jahr schon erste Erfolge erzielen wollen, müssen sich die Akteure aber zügig bewerben. Die Frist läuft!“

In der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember soll durch Einzelprojekte das neue Bundesprogramm der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Über Netzwerke werden zudem flächenübergreifend erste wichtige Maßnahmen zur erfolgreichen Entwicklung einer lokalen Partnerschaft umgesetzt.

„Demokratie Leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ist das Nachfolgeprogramm zu „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ FÖRDERN“, das im Dezember 2014 endete. Hierbei wurden –ebenfalls unter Federführung des Jugendamtes- in den vergangenen vier Jahren insgesamt 80 Einzelprojekte, die sich gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit und für ein tolerantes Miteinander einsetzten, erfolgreich durchgeführt. Diese wirksame Arbeit kann jetzt mit dem Nachfolgeprogramm fortgeführt werden.

Vereine, Projekte und Initiativen, die aktiv an der Gestaltung der „Partnerschaft für Demokratie“ mitwirken möchten, schicken einen formlosen Antrag, der die Projektbeschreibung und einen Finanzierungsplan enthalten muss, bis spätestens Dienstag, 18. August, (Poststempel) an: Stadt Duisburg, Jugendamt, Herbert Dräger, Kuhstr. 6, 47051 Duisburg.

– Pressemeldung der Stadt Duisburg –

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