DGB lädt zum Antikriegstag ins Duisburger Rathaus: Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

Alljährlich am 1. September, dem Antikriegstag, erinnert der Deutsche Gewerkschaftsbund an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. In diesen Kriegen fanden Millionen Menschen einen grausamen Tod. Unzählige wurden verwundet und blieben für ihr Leben an Körper und Seele gezeichnet.

70 Jahre nach der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg möchte der DGB weiterhin dazu beitragen, dass Erinnerungen und Erkenntnisse weitergegeben werden an die jüngeren Generationen und dass auch zukünftig aus der Geschichte gelernt wird.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Duisburg lädt am Dienstag, dem 1. September 2015 um 17:00 Uhr zur Antikriegstagsveranstaltung in den Sitzungssaal des Duisburger Rathauses ein. Nach der Begrüßung durch die DGB-Vorsitzende Angelika Wagner und dem Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg, Sören Link, wird in diesem Jahr die Historikerin Anne Ley-Schalles, über das „Jüdische Leben in Duisburg von 1918 – 1945“ berichten. Zu diesem Thema findet zeitgleich eine Ausstellung im Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie statt.

Antikriegstag 2014: Angelika Wagner (r.) bei der abschließenden Kranzniederlegung am Mahnmal an der Ruhrorter Straße. Foto: Petra Grünendahl.

Antikriegstag 2014: Angelika Wagner (r.) bei der abschließenden Kranzniederlegung am Mahnmal an der Ruhrorter Straße. Foto: Petra Grünendahl.

Im Anschluss daran werden Vertreter der DGB-Jugend ihre Eindrücke von der diesjährigen Gedenkstättenfahrt zu den Gedenkstätten des ehemaligen KZ Ausschwitz schildern. 70 Jahre nach der Befreiung des KZ Ausschwitz haben die demokratischen Jugendverbände mit rund 1000 Jugendlichen diesen Besuch in Krakau und Ausschwitz organisiert. Eine Fahrt die bei allen Teilnehmern bleibende Eindrücke hinterlassen hat.

Die Gedenkveranstaltung im Duisburger Rathaus wird begleitet vom Stattchor und endet mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal, für die vier am 2. Mai 1933 ermordeten Gewerkschafter, Ruhrorter Str. 11.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich Willkommen. Anmeldungen sind unter duisburg@dgb.de oder telefonisch unter 0203 – 992750 möglich.

– Pressemitteilung des DGB Niederrhein –

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